NCX Index - Initiative Strategisches FM
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Vom Nutzen zum Mehrwert

s isfm studie rg fm 120427 Strategisches Facility Management hat den Anspruch, infrastrukturelle Sekundärprozesse von Unternehmen zu bündeln und stimmig auf die Unternehmensstrategie auszurichten. Der Weg dorthin ist noch weit. Immerhin setzt sich langsam aber stetig in Expertenrunden, Studien, Plattformen oder Messen die Überzeugung durch, dass es mehr Strategie im Facility Management bedarf.

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Doch woran liegt es, dass die Non Core-Bereiche in Unternehmen immer noch weit hinter ihren strategischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten bleiben und damit Gefahr laufen, zu einem Bottleneck des Erfolgs ihrer Unternehmen zu werden? Die Initiative Strategisches Facility Management steuert zu dieser Entwicklung zwei Impulse bei:
  • Was Strategisches Facility Management ausmacht, haben wir aus einer ganzheitlichen Perspektive beschrieben. In Kapitel 5 stellen wir unser Reifegradmodell und seine Bausteine vor.
  • Wo wir heute stehen und welche Rückschlüsse dies für eine Entwicklung zu mehr Strategischem Facility Management zulässt, soll die von i2fm erarbeitete Studie anhand von tiefgehenden qualitativen Analysen klären. Natürlich wurde dabei diese Analyse konsequent am Reifegradmodell ausgerichtet.

Die Ergebnisse unserer Arbeit legen den Schluss nahe, dass es dem Non Core- Management vor allem daran fehlt, den eigenen Mehrwert und den Wertschöpfungsbeitrag für das gesamte Unternehmen überzeugend darstellen zu können. Neben vielen weiteren Stärken und Schwächen, die wir in unserer ersten Studie gefunden haben, scheint dieses Ergebnis die größte Reichweite für eine strategieorientierte Diskussion zu haben. Vieles deutet darauf hin, dass sich an dieser Nahtstelle das Schicksal des Strategischen FM entscheidet: Gelingt es dem Management im FM künftig nicht, den Mehrwert einer ganzheitlichen Steuerung der Infrastruktur darzustellen – und sie einzufordern –, so drohen Marginalisierung und vergeudete Chancen als Konsequenz.

Insgesamt zeigt sich, dass der Schwerpunkt der vergangenen Jahre in die Erledigung der operativen Hausaufgaben im FM gelegt wurde: Kostentransparenz, Kostenkontrolle und das operative Risikomanagement (Betreiberrisiko) haben jahrelang im Fokus gestanden und erreichen meist gute bis sehr gute Bewertungen.

Problematisch wird es bei den komplexeren Herausforderungen: Die strategische Positionierung im Unternehmen, das Management des Erfolgsfaktors Personal und die Realisierungskompetenz liegen in der Bewertung hinter den Ergebnissen des operativen FM. Mehr Strategie heißt also in Zukunft auch: mehr Kompetenz im Strategischen Management.

Wir werden in künftigen Studien und in der Zusammenarbeit mit Interessierten Managern die Erfolgsfaktoren einer strategisch orientierten Entwicklung im FM weiter analysieren und vorantreiben:
  • In den kommenden Studien wird es sinnvoll sein, die Perspektive der Auftraggeber, der Kunden und der Lieferanten aufzunehmen – um die systemische Analyse der Einbettung zu ergänzen und Entwicklungsimpulse aufzunehmen.
  • In der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen mit den Non Core-Bereichen wird die Initiative die Diskussionsplattform vergrößern und im Rahmen von Workshops die Erfolgsfaktoren einer strategischen Weiterentwicklung des FM vertiefen.



Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.


INITIATIVE STRATEGISCHES FACILITY MANAGEMENT


Andreas Leuchtenmüller          Ronald Meka           Robert Oettl



PDF-Download Exposé der NXC-Studie

NCX 2012/2013 – Key Findings im Überblick

s isfm ncx keyfindings Die tabellarische Gesamtsicht positioniert die Ergebnisse entlang der Management-Perspektiven, aufgegliedert nach der
strategischen Vernetzung mit dem Kerngeschäft und der internen Performance.

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Reifegradmodell

s isfm ncx reifegradmodell Die NCX Studie basiert auf einem speziell für den Non-Core-Bereich entwickelten, ganzheitlichen Reifegradmodell, dass erstmals den Fokus auf die tatsächlich erzielte Wirkung legt und so Non-Core-Bereiche unterschiedlichster Strukturen in Ihrer Performance miteinander vergleichbar macht.

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Teilnehmer NCX 2012/ 2013

s isfm ncx teilnehmer Namhafte Unternehmen haben bisher am NCX per Analyse-Workshop (ca. 8 stündiges Interview) teilgenommen.

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